Donnerstag, 31. Dezember 2009
Récréation
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Fehl am Platz
Foto: Ein vor fünf Jahren Vierjähriger hat seinen Blick auf Weihnachstdeko festgehalten und freut sich heute über das Erinnerungsfoto, weil der Hase schon längst durch die ewige Spielzeugkiste transzendiert ist - oder wie man da sagt.
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Adventsduft
Donnerstag, 26. November 2009
Saisonale Duftbelästigung

Mittwoch, 18. November 2009
Die schweinische Kehrseite
Freitag, 13. November 2009
Nachdenken über Schweine und Grippe
Freitag, 6. November 2009
24...
Mittwoch, 4. November 2009
Ja! Jaa! Jaaaa....
Wenn ich wieder bei Sinnen bin, gibt es wieder was Neues unter die Nase gerieben - bis dahin lade ich alle zu sinnenfrohen Jasminbegegnungen ein...Mittwoch, 28. Oktober 2009
Licht, Lebensfreude, Inspiration und Sonnenschein
Dienstag, 20. Oktober 2009
Heilung erwünscht
Eigener Erfahrung zufolge bringt pure Sheabutter (bio, nicht raffiniert am besten) auch erstaunlich viel Linderung. Das ist wohl auf ihre leicht entzündungshemmende aber vor allem auf ihre den Verhornungsprozess regulierende Eigenschaft zurückzuführen. Kühlend, schmerzstillend und leicht antiseptisch können Auflagen mit qualitativ hochwertigem Rosenwasser sein. Der Leidensdruck der Betroffenen ist zu groß. Das Verhalten der Industrie ist unterlassene Hilfeleistung. Mein Hinweis ist nicht als Heilungsversprechen aufzufassen und ich verknüpfe ihn trotzdem mit den besten Wünschen. Uns allen wünsche ich eine gute Besserung!
Freitag, 18. September 2009
Wild und schön und einheimisch - Teil 2
Mittwoch, 9. September 2009
Wild und schön und einheimisch - Teil 1
Mittwoch, 19. August 2009
Badewetter
Sheabutter (harmonisiert die Verhornung, sachte schmelzen siehe auch unter dem Stichwort "Balsam"),
Kokosöl (kühlt, duftet, pflegt, s.o.),
Jojobaöl (guter Freund unseres Hauttalgs),
einigen Tropfen Sanddornfruchtfleischöl (Strahlenschutz, Entzündungshemmung),
einigen Tropfen Calophyllumöl (Lymph- und Venentonikum, gut gegen eitrige Pickelchen). An ätherischen Ölen ein bisschen Lavendel extra und ganz wichtig ein paar Tröpfchen Niaouli, weil das als die aromatherapeutische "Zugsalbe" den sich verirrenden Junghärchen, die gerne eine Kurve wachsen und dabei ins Bein pieksen und so Entzündungen verursachen können, sehr effektiv den richtigen Weg ans Licht weist. Die ungefähren Mengenverhältnisse in dieser Rezeptur (wie eigentlich bei allen meinen Balsamen): Fette Öle zu gleichen Teilen, dazu insgesamt 10%ig die Wirkstofföle (in diesem Falle Sanddorn und Calo), die ätherischen Öle höchstens zu 3% Anteil in die fertige Mischung. Duftmäßig kann man an dem Balsam noch herumbasteln. Abraten würde ich dabei aber von allem was irgendwie zitronig duftet, auch wenn die Versuchung noch so groß ist, das könnte den reizlindernden Effekt eventuell ad absurdum führen. So und jetzt aber raus mit Euch, Ihr Schönen! Räkelt Euch an den Pools, Baggerseen und Freibädern des Freistaats oder wo Ihr sonst Eure Duftspuren hinterlasst und mampft den Wespen das Eis weg, die Wassermelonen und Zwetschgen!
Montag, 3. August 2009
Sommerloch?
Freitag, 10. Juli 2009
Lausige Zeiten
Dienstag, 23. Juni 2009
Sonnenlicht in Öl
Mittwoch, 17. Juni 2009
Dufter Irrtum
Montag, 15. Juni 2009
Ein lindes Lüftchen
Montag, 8. Juni 2009
oenothera biennis
Samstag, 6. Juni 2009
Das Ganze...
Donnerstag, 4. Juni 2009
Das Ganze ist mehr...
Dienstag, 2. Juni 2009
Iris - endlich
Donnerstag, 28. Mai 2009
P.S. zu Basiswissen 4 Waschmaschine
Im letzten Waschgang der Waschmaschine, also Weichspülerfach: Prima Anwendungsmöglichkeit für ätherische Öle, wenn man mit Ökowaschmitteln wäscht. NAtürlich für die Wäschebduftung nicht die alten Öle nehmen (Wäsche kommt doch auch mit der Haut in Kontakt!) die sind wirklich nur zur Putzwasseraufbereitung und Toilettenreinigung oder Ameisenvertreiben geeignet! Emulgieren oder nicht? In der Hoffnung, dass das einströmende Wasser und die Drehungen in der Trommel für genug Wirbel sorgen und damit die ätherischen Öle in Dispersion halten würden, habe ich eine Zeit ohne Emulgator beduftet - bis ich dann in weißer Wäsche mal einen fürchterlichen harzigen Patchoulibatzen hatte, buäh. Jetzt mache ich mir immer eine Wäschebeduftungsemulsion auf Vorrat mit dem Lösungsvermittler von der Firma WADI, das ist ein natürlicher Emulgator eigentlich zur Herstellung für Kosmetik gedacht.
Mit der Beduftung von synthetischen Duschgels wäre ich seeehr zurückhaltend, also ich nehme so Zeug sowieso nicht mehr, weil ich der Ansicht bin, dass ich alles theoretisch essen können müsste, was mir auf die Haut kommt. Und was ätherische Öle dann in Kombination mit irgendwelchen PEGs und solchen Sachen machen - neenee, lass mal!
Dann gabs noch mehr Fragen, die ich aber nicht so in der großen Runde pauschal beantworten möchte. Auf Mails antworte ich auch - die Adresse steht im Impressum.
Basiswissen Nr. 4
Guter Impuls Ines, danke!
Ätherische Öle sind Naturprodukte, sie sind flüchtig, in ihrer Zusammensetzung veränderlich und einige ihrer Inhaltsstoffe haben die Eigenschaft sich wahnsinnig schnell mit dem Luftsauerstoff zu verbinden, das heißt: sie oxidieren sehr rasch. Die Folge: sie reizen die Haut und riechen blöd - zumindest für die einigermaßen sensible Nase. Bei den meisten Ölen kann man es also mit ein bisschen Erfahrung riechen, dass die Frische fehlt.
Es darf so wenig Luft wie möglich dran kommen
Deckel immer gleich wieder drauf
Reste in Fläschchen nicht jahrelang rumstehen lassen!
Das gilt vor allem für alle Nadelbaumöle, alle Zitrusöle, alles was sonstwie zitronig riecht. Teebaumöl riecht leider von Natur aus blöd (jajaja, das ist eine gezielte Provokation, los widersprecht mir!), der Grad der Oxidierung kann also per Geruchstest nicht herausgefunden werden, am besten man entsorgt Teebaumölreste alle sechs Monate via Putzwasser, so nutzt es immer noch als natürliches Desinfektionsmittel und kann keinen Schaden mehr anrichten.
Außerdem sind ätherische Öle ähnlich wie Wein licht- und temperaturempfindlich, deshalb gilt für ihre Lagerung dasselbe wie für guten Wein: Möglichst kühl, aber nicht eiskalt, möglichst keine Temperaturschwankungen, möglichst dunkel.
Es gibt sogar ätherische Öle, die durch Reifung besser werden, die gehören allerdings erfahrungsgemäß nicht zu den Erstanschaffungen von Aromaneulingen, weil sie eher im oberen Preissegment angesiedelt sind, wie man so schön sagt.
Die oben genannten ätherischen Öle halten ungefähr ein jahr, bei guter Lagerung auch mal länger, alle anderen tausche ich turnusmäßig alle drei Jahre aus - bei optimaler Lagerung natürlich.
Mittwoch, 27. Mai 2009
Ein Tröpfchen in Ehren - Basiswissen Nr. 3
- Raumbeduftung: Dosierung richtet sich nach Raumgröße, Ausstattung, Tageszeit, Menschenanzahl. Weniger ist mehr, Beduftung sollte an der Wahrnehmungsgrenze stattfinden und setzt die Duftakzeptanz bei allen Anwesenden voraus! Lieber mit einem Tröpfchen in Ehren anfangen und bei Wohlgefallen noch eins nachlegen...
- Massageöl zum Wohlfühlen: auf einen Esslöffel fettes Öl (siehe Basiswissen 2) kommen maximal 3 Tropfen ätherisches Öl, bei scharfen, hautreizenden oder stark duftenden ätherischen Ölen genügt oft schon ein Tropfen.
- in der Badewanne: ätherische Öle müssen immer emulgiert werden, da sie sonst auf dem Wasser schwimmen und komplett unverdünnt an die Haut gelangen können! Als Emulgator empfiehlt sich Sahne, Honig, oder ein neutrales Badeöl mit pflanzlichem Emulgator (Firma WADI) , neutrales Schaumbad (Firma Farfalla). Auf ein Vollbad kommen in der Regel maximal zehn Tropfen ätherische Öle insgesamt. Den Anteil an Zitrusölen bei einer Bademischung sollte man je nach Empfindlichkeit der eigenen Haut recht niedrig halten.
- pur sollten Laien eigentlich nur Lavendelöl verwenden, es gibt andere Anwenundgen in akuten Situationen mit puren ätherischen Ölen, die etwas mehr Selbstinformationsbereitschaft voraussetzen...
Zu therapeutischen Zwecken können Dosierungen wesentlich kühner aussehen. Selbsttherapie ist (noch?) nicht verboten, die dazu nötige Selbstverantwortung kommt aber immer mehr aus der Mode und daher hülle ich mich über therapeutische Anwendungen hier in Schweigen, lade aber für eine individuelle Beratung diesbezüglich zum Gespräch in meine Praxis! Sprechstunde: Jeden Mittwoch und Freitag ab 16.00Uhr, bitte um telefonische Anmeldung! Und welches Basiswissenkapitel soll der nächste Post behandeln? Sonst gehe ich endlich zu Mirjams lang ersehnter Iris über!
Dienstag, 26. Mai 2009
Schreim oder nich schreim?
Was diesen Blog hier anbelangt,weiß ich auch, dass mein Publikum zum Teil komplett neu in der Blogwelt unterwegs ist, weil ich auf diesem Wege für meine Kundschaft aus der Aromapraxis Aromula einen Service eingerichtet habe. So war das ursprünglich gedacht. Was und warum mein Blog hier ist, steht ganz ausführlich in der Seitenleiste. Von einigen Kundinnen weiß ich auch, dass sie regelmäßig hier reinlesen, obwohl sie sonst mit Internet gar nichts am Hut haben und die Kommentarfunktion niemals betätigen würden, weil das Web einfach unheimlich für sie ist. Durchaus nachvollziehbar, wenn man bedenkt, wieviele stumme Augenpaare diese Zeilen hier lesen! Das inhaltliche Gestalten dieser Seite wurde zu einer größeren Herausforderung, als sich immer mehr Fachkolleginnen unter die LeserInnen mischten. Prima für mich! Der Kenntnisstand der Leserschaft fing alleridngs an extrem heterogen zu werden. An wen sollte ich mich nun inhaltlich richten? Einerseits habe ich immer Elianes Windschatten genossen: für die wirklichen Spezialfragen ist (ich weigere mich war zu schreiben) ihr Blog da. Schreibe ich möglichst schlicht, verliere ich aber die neuen LeserInnen, kann mit meinem enormen Fachwissen nicht in einer mir angemessenen Weise prahlen, mich in der Szene nicht genug profilieren - jahajaaaaa: Die eigene Eitelkeit spielt bei der Geschichte eine enorme Rolle! Dabei haben sich dann einige meiner Kundinnen vernachlässigt gefühlt, der Blog drohte seinem Gründungsgedanken zuwiderzulaufen. Als Anregung nahm ich gerne den Wink auf, hier mal all die Basics, die ich bei Vorträgen und Workshops immer wieder von mir gebe, kompakt zusammenzufassen. Das habe ich dann angefangen mit den Basiswissen-Posts und: SCHWEIGEN! Kein Kommentar, keine Mail, auch kein Anruf - also gar keine Reaktion. Daher mein vorgestriger Hilfeschrei nach Resonanz. Danke, denen, die darauf reagiert haben. Morgen gibts mehr Basiswissen, für Aromula-KundInnen und Gäste. Und Gäste sagen hallo und danke für die Einladung und klauen keine silbernen Löffel...
Sonntag, 24. Mai 2009
Hallo?
Freitag, 22. Mai 2009
Und noch ein Ausflugstipp
Unterschied fette und ätherische Öle:Basiswissen Nr.2
Fette Pflanzenöle
- hinterlassen Fettflecken
- sind annähernd duftneutral oder sehr dezent im Geruch
- werden aus Nüssen, Samen, Früchten, Kernen gepresst (oder raffiniert, was allerdings ihre wertvolle Zusammensetzung beeinträchtigt)
- sind für die menschliche Ernährung von unersetzlicher Bedeutung!
Beispiele: Sonnenblumenkernöl, Olivenöl, Rapsöl, Sesamöl, Mandelöl, Traubenkernöl...
Fette Öle spielen in der Aromatherapie als Trägersubstanzen für die ätherischen Öle eine wichtige Rolle. Besonders geruchsneutral und hautfreundlich ist das süße Mandelöl.
Ätherische Öle:
- riechen stark, konzentriert, für die ungeübte Nase im puren Zustand manchmal gar zu sehr
- reine ätherische Öle sind nicht fett, hinterlassen also auch keine Fettflecken (nur die Zitrusöle, da sie Wachse aus den Schalen enthalten - wie lange noch, seufz?)
- ätherische Öle kommen in vielen Pflanzen vor, können in allen Pflanzenteilen enthalten sein und werden meist per Wasserdampfdestillation gewonnen
- es braucht viiiiiieeel Pflanzenmaterial bis ein Tröpfchen ätherisches Öl rauskommt, waschkörbeweise Lavendel für ein 10ml Fläschchen - klar, dass die Versuchung zu strecken und zu panschen groß ist. Ätherische Öle kaufen ist große Vertrauenssache...
- zur Anwendung auf der Haut, im Bad, in der Küche müssen ätherische Öle im Allgemeinen stark verdünnt werden, zum Beispiel mit fetten Pflanzenölen
Dienstag, 19. Mai 2009
Basiswissen Nr.1

- erste Hilfe bei Verbrennungen und Verletzungen (pur auftragen)
- die Wunde wird desinfiziert und der Wundverschluss gleichzeitig angeregt
- Rettung für verunglückte Duftmischungen - ein Tröpfchen kann schrille Kreationen harmonisieren
- Einschlafhilfe: niedrig dosieren, nur ein Tropfen aufs Kissen.
- Insektenvertreibung
- schlagartige Gestanksneutralisierung in geschlossenen Räumen, auf einer Autofahrt z.B. ("uähh, Mama ich hab da was am Schuh unten...")
...und er kann noch vielviel mehr. Halthalt, liebe Kommentatoren, bevor Ihr jetzt lange Listen über die Wohltaten des Lavendels aufschreibt, muss ich erst eine Provokation loswerden: Es gibt quasi nichts, was Lavendelöl nicht kann, oder?
Mittwoch, 13. Mai 2009
Mit den Augen riechen

Freitag, 8. Mai 2009
Elternabend
"Steigerung der Konzentrationsfähigkeit mit Hilfe ätherischer Öle"
Donnerstag, 14.05.2009 um 19.30 Uhr
Im Kindergarten Sankt Johannes in Schlüsselfeld.
Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl!) entweder im Kindergarten oder bei mir.
Darum geht's:
- Konzentrationsfähigkeit: Was ist das? Wie lange sollten sich Kinder in welchem Alter und worauf konzentrieren können?
- In welchen Situationen und auf welche Weise zeigen sich mögliche Defizite in der Konzentrationsfähigkeit?
- Motorische Fertigkeiten und ihr Einfluss auf die Konzentration
- Vorbildfunktion der Erwachsenen
- Ursachen für Störungen der Konzentratiosnfähigkeit bzw. -bereitschaft
- Rituale helfen, die Aufmerksamkeit in wiederkehrenden Situationen zu bündeln
- Geeignete ätherische Öle zur Steigerung der Konzentration, zur Entschärfung konfliktgeladener "Nadelöhrsituationen"
Und wie immer: Zeit zum Fragen und Schnuppern!

Sie sind interessiert aber zu weit weg oder haben keine Zeit am kommenden Donnerstag? Kein Problem: Wie bei allen Aromula-Vortragsthemen: Dieser Abend ist "exportierbar"! Ab fünf InteressentInnen komme ich mit diesem Thema zu Ihnen, bringe meine Öle und die Präsentation mit. Für individuelle Inhaltsabsprachen bin ich offen!
Mittwoch, 6. Mai 2009
Allergisch?
Samstag, 2. Mai 2009
Schöner Zahn der Zeit
Wie haben wir das Gelb der Maiwiesen herbeigesehnt und mähen es bereits wieder ab - wo nicht, da trägt es der Wind schon als weiße Schirmchen davon. Für lyrische Gemüter empfiehlt sich die Lektüre August von Platens Tristan. In der Freiburger online-Anthologie http://www.lyrik-und-lied.de/ finden sich dieser und viele andere schöne Texte. Ein Gedicht über Schönheit, Ästhetik und die Endlichkeit des Lebens. Demnach zeichnet sich Schönheit durch ihre Lebendigkeit und mithin ihrer Vergänglichkeit aus. Für die Nase empfiehlt sich ein Spaziergang mit geblähten Nüstern durch alle Tageszeiten. Mit Dufttagebuch unterm Arm, so lässt sich die Frühlingsluft wenigstens mit Tinte destillieren! Wann riecht der Flieder? Wann der Ginster besonders stark? Nach der Immortelle konnte ich letztes Jahr die Uhr stellen - leider hat sie, die Unsterbliche, diesen Winter nicht überlebt. Werde eine neue kaufen, aber nur, wenn der Gärtner sie nicht Currykraut nennt!
Dienstag, 28. April 2009
Tausendschön

Welche Synonyme gibt es denn noch für das Gänseblümchen? Ich sammle sie alle! Bin gespannt auf Varianten aus Österreich, der Schweiz, dem Norden und wo Ihr tausend Schönen sonst so alles seid! Und was haben Eure Omas mit den Gänseblümchen gemacht?
Mittwoch, 22. April 2009
Corpus delicti
Und nun Themawechsel! Fortsetzung der einheimischen Beikräuterbotanik: Das ist der kriechende Günsel, ajuga reptans, wird gerne mit der Gundelrebe verwechselt, hat auch schöne blaue Lippenblüten aber keine gerüschten Blätter. Ätherisches Öl dürfte er kaum enthalten, jedenfalls riecht er nur grasig, wenn man ihn ein wenig reibt. Mir fällt spontan keine Heilaussage ein, außer dass der lustige Name das Herz und das wunderbare Blau das Auge erfreuen. Bin gespannt, ob es jemanden unter meinen werten LeserInnen gibt, der oder die Günselkaffee oder Ajugapudding kochen... Ich lerne gerne dazu!
Montag, 20. April 2009
Alte Bekannte
Freitag, 17. April 2009
Balsam-Basis
Basis (frei nach Eliane Zimmermann) für Balsame: Jojoba- und oder Mandelöl fiftyfifty mit Sheabuttter. Je nach Hauttyp kann auch anderes flüssiges fettes Öl genommen werden. Kokosöl ist in Sonnenbalsamen ganz nützlich, weil es kühlend wirkt. Manche fette Öle haben einen natürlichen LSF, allerdings keines höher als LSF 4/5. Johanniskrautmazerat verbietet sich im Sonneschutzmittel genauso wie Bergamotte als Duft: Das könnte böse Überraschungen geben! Auch die anderen Zitrusschalenöle und Angelika führen den Lichtschutz ad absurdum. Wichtig ist das Verhältnis flüssige Öle zu festen Fetten (Kakaobutter gibt auch eine schöne Konsistenz)ungefähr 1:1. Alles zusammen sachte schmelzen in einem geeigneten Gefäß auf der Nachwärme der Herdplatte, auf der Heizung, dem Kachelofen, den sonnendurchglühten Terracottafließen oder unterwegs auf der warmen Motorhaube und rühren beim Erkalten. Ätherische Öle (auf 20ml Tiegel bzw. Minimarmeladenglas so um die 6-8 Tropfen, je nach Duft) frühestens bei Handwärme rein! Wer nicht rühren will, muss fühlen: Manchmal wird die Konsistenz von alleine sahnig, manchmal eher grobkörnig: reine Glückssache aber die Wirkung bleibt.