Mittwoch, 15. Mai 2013

Bevor die Puste ausgeht

Bevor wir den San Bernardino gen Süden hinter uns lassen, sind noch Wäscheberge und andere Anhäufungen zu überwinden. Nur mühsam die Genervtheit unterdrückend kann ich mich hier und da vom vorfreudigen Reisefieber der Kinder anstecken lassen.

Folgenden Text habe ich von einem lieben Mitdenker und -fühler per Mail bekommen, verfasst hat ihn der Heilige Bernard de Clairvaux und ich kann ihn nur allen meinen lieben Leserinnen, Kundinnen, Musifizierten und Freunden ans Herz legen:
 
Gönne dich dir selbstWo soll ich anfangen?
Am besten bei deinen zahlreichen Beschäftigungen. Denn ihretwegen habe ich am meisten Mitleid mit dir. Ich fürchte, dass du, eingekeilt in deine zahlreichen Beschäftigungen, keinen Ausweg mehr siehst und deshalb deine Stirn verhärtest. Dass du dich nach und nach des Gespürs für einen durchaus richtigen und heilsamen Schmerz entledigst.
Es ist viel klüger, du entziehst dich von Zeit zu Zeit deinen Beschäftigungen, als dass sie dich ziehen und dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem du nicht landen willst.
Du fragst an welchen Punkt? An den Punkt, wo das Herz hart wird.
Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Warum solltest einzig du selbst nichts von dir haben?
Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit nur nicht dir selbst. Wer aber mit sich selbst schlecht umgeht, wem kann er gut sein?
Denke also daran: Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht, tu das immer, ich sage nicht, tu das oft, aber ich sage, tu das immer wieder einmal: Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.

Sonntag, 12. Mai 2013

Wer hat die schönsten Schäfchen?

...die malt auf jeden Fall mein Sohn! Der goldene Mond hat sowas bestimmt noch nicht gesehen, der hinter unsern Bäumen am Himmel droben wohnt. Der Frühjahrsmüdigkeit geben wir uns genüsslich gähnend mit unseren liebsten Schlaflied-Evergreens hin. Guter Mond Du gehst so stille, wenn die Blümelein schlafen und wer weiß wieviele Sternlein hinter den dicken Regenwolken stehn? Es schüttelt sich der Blütenbaum und säuselt wie im Traum... Was passt da besser als YlangYlang (der Flieder dringt kaum durch den kalten Regen) und Bergamotte mit einem Hauch Neroli in der Luft? Ade zur guten Nacht und kleinen Pause im Blog und Alltag:

Die Aromapraxis und die Werkstatt für die Sinne macht Pfingsturlaub: Ab 18. Mai bis einschließlich 3. Juni. Danach bin ich wieder mit Rat und Tat, Sang und Klang, Nadel und Faden sowie natürlich Duft und Lust für Sie da.

Schnupperstunden für Musizierende können auch diese Woche noch für den restlichen Sommer vereinbart werden. Die Zeit wird knapp und die Plätze fürs kommende Schuljahr sind rar! Der Termin für die diesjährige Sommermusikwerkstatt steht noch nicht, wird aber noch rechtzeitig kommuniziert!

Schöne Pfingsten allen LeserInnen!