Ein Bild von einem Mann! Der heilige Josef hat mir als Kind schon imponiert, wie der zu seiner Maria hält und in aller Zurückhaltung der Beschützer für das Jesuskind ist. Er vereint mütterliche und väterliche Eigenschaften in einer Person und passt eigentlich gar nicht in eine patriarchalische Gesellschaft:
Herzensgüte, Fleiß, Fürsorge und Stärke. Passt auch nicht in unsere Zeit. Schade, mit Josefs Uneigennutz wäre sowas wie die Wirtschaftskrise möglicherweise gar nicht passiert. Warum gelten unseren Kindern nicht solche Männer als Vorbilder? Wer es nicht ganz so katholisch mag, kann seinen Jungs ja von Gandhi erzählen oder von Dietrich Bonhoeffer oderoderoder! Die ganze Gesellschaft definiert Männlichkeit! Warum wird bereits im Kindergartenalter männliche Stärke mit Piratentum gleichgesetzt? Weil die Accessoires sich ganz gut verkaufen! Die Materialschlacht im Kinderzimmer, das Säbelrasseln an Kindergeburtstagen prägen unsere kleinen Männer in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Fatale Handlungsimpulse für kraftstrotzende junge Menschen...
Die weiße Lilie, auch Madonnenlilie genannt, ist das Erkennungszeichen für den Heiligen Josef, wenn er mal solo dargestellt ist.
Mein Vorschlag zu einer Josefimeditation: Massage für kleine Helden (eignet sich auch für größere Helden, die im Alltag ihren Mann stehen müssen) Vielleicht mag ja der Papa den Filius massieren?
Auf 20ml fettes Öl
je 1Tr. Atlaszeder, Wacholderbeere, Koriander und Rose (extrahiert): Vermittelt Stärke, Selbstvertrauen und Schutz. Eignet sich hervorragend für Schulter-Nackenmassagen bei unverhältnismäßigem Leistungsdruck.
wunderschöne idee, auf die ich gar nicht gekommen wäre... auch wenn mir der joseph vertraut ist, da mein erster freund, der harald, heut 50 wird, und ich freute mich all die sieben jahre, die wir zusammen waren, dass nicht sein vater sondern seine mutter bei der namensgebung gesiegt hatte, denn der väterliche wille war einen joseph als erstgeborenen zu begrüßen!
AntwortenLöschen...und dann auch noch Zimmermann! Josef ist der Patron aller Handwerker und der Eheleute. Happy birthday Harald Joseph fast Zimmermann!
AntwortenLöschenund ich hatte das gleiche jippidiiii-gefühl wie du: hier poste ich und 2000 km weiter sitzt die nette ula, die ich sooo gerne mal wieder sehen möchte, und postet fast gleichzeitig, jippidiiiii!
AntwortenLöschenOoooh. meine Lieblingsblumen!
AntwortenLöschenAuch wenn alle Welt immer behauptet, die gehören auf den Friedhof (naja)!
Obwohl ich noch nichtmal Maria heiße, bekomme ich immer mal wieder einen Strauß von meinem Männe, der nicht mal Josef heißt, aber durchaus einer sein könnte. Herzensgut und uneigennützig schleppt er mir Lilien an, die ihm nichtmal gefallen und deren Duft er absolut grauslig findet!
Mein Jüngster, gerade mal fünf Jahre alt, liebt Düfte über alles und ist ein regelrechter "Sensoriker", werd ihm mal deine Mischung unter die Nase halten, danke.
AntwortenLöschenNôch eine kleine Frage: Wie sicher ist es, dass die Madonnenlilie eine Lilie ist und keine Iris ;-)??
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Mirjam
Liebe Mirjam,
AntwortenLöschenDiese Lilie hier ist schon eine Lilie - allerdings lilium auratum. Als Madonnenlilie wird im Gärtnerlatein eher die lilium candidum oder manchmal lilium regale bezeichnet. Bei den Darstellungen des Hl. Josefs kommt es auf den Künstler und dessen botanische Detailtreue an. In der Ikonographie werden Iris und Lilie tatsächlich oft verwechselt. Beispielsweise stellt die Bourbonenlilie, das Wappen der frz. Könige und beliebtes Dekomuster, eigentlich eine Iris bzw. Schwertlilie dar...
Genau, tja, du hast ein wirklich breites Wissen :-). Weisst, meine Diplomarbeitspflanze des ersten Ausbildungsjahres war nämlich die Iris ;-). *hoffedassdumirnichtbösebist*
AntwortenLöschenSonnige Grüsse aus der Schweiz
Mirjam
Liebe sonnige Mirjam,
AntwortenLöschenich freue mich so über Deine netten Botschaften hier! Warum sollte ich denn böse sein, wenn jemand mitdenkt?! Je breiter das Wissen desto wahrscheinlicher die Lücken!
Uiiii Iris ist natürlich eine schöne Sache für eine Diplomarbeit - kennst Du von Hermann Hesse die Novelle "Iris"? Guter Impuls, werde hier irgendwann mal über die Iris plaudern, da bin ich dann schon auf Deine Anregungen gespannt! Allerdings besitze ich kein repräsentatives Iris-Foto...
Hesses "Iris" liebe ich, war mir ein wertvolles Märchen in der rebellischen Pubertät ;-). Habe auch immer wieder Zitate daraus in die Arbeit einfliessen lassen. Ja, die Iris, ist mir eine treue Freundin und Weggefährtin geworden. Und ich freue mich schon sehr darauf, wenn du über sie plauderst :-).
AntwortenLöschenIch Aroma-Anfängerin kann so viel lernen mit Hilfe deines Blogs, hab Dank dafür!
freue mich über die Einstellung zum Joseftag.
AntwortenLöschenDa ich selbst an diesem Tag geboren bin, kann ich dem Gelesenen nur recht geben. Es müßte
jedoch auch ein Frauennamen für den 19. März
geben, denn nicht nur Männer haben an diesem
Tag Geburtstag. Wie schwer sie es haben, habe
ich selbst erlebt und ich bin sehr traurig,
daß diese Art von Lebenseinstellung so selten
geworden ist.