
Samstag, 20. Dezember 2008
Himmlische Hilfe

Mittwoch, 17. Dezember 2008
Auf dem Boden bleiben
Seine hautpflegenden Eigenschaften macht Vetiver zur gefragten Komponente für allerlei Pflegeprodukte sowohl für Frauen als auch für Männer. Kleine Wunder wirkt es in Lotionen gegen hormonell bedingte Akne bei jungen Männern, denen das Flüggewerden Probleme bereitet.
Bei der reifen Haut vermag Vetiver in Cremes und Ölen Trockenheitsgefühl zu mindern und mehr Elastizität zu verleihen, ist dabei gut verträglich und für den Langzeitgebrauch bestens geeignet. Hauterkrankungen, die mit Juckreiz einhergehen, sind ein weiteres Anwendungsgebiet.
Als Venen- und Kreislauftonikum verschafft Vetiver denen mehr Standfestigkeit, die zwar gerne auf dem Boden bleiben wollen, es aber aus körperlichen Gründen nicht können. Ganz nebenbei wird das Immunsystem gestärkt.
Bei stressbedingter Schlaflosigkeit hilft das dunkle Öl nervösen Zeitgenossen, loslassen zu können, die Grübeleien einzustellen und sich nachts der Erholung hinzugeben. Tagsüber fördert der hintergründige Duft das Vertrauen in die eigene Intuition, speziell bei jungen Müttern, die vor lauter Unsicherheit zig verschiedene Erziehungsratgeber wälzen, weil sie Angst haben, keine gute Mutter sein zu können, wenn sie nicht alle gängigen Ansichten über „richtige“ Kinderaufzucht berücksichtigen. Aber auch für alle anderen, die abgehoben wirken, nur glauben, was sie sehen, das Leben mit dem Kopf begreifen wollen, sich auf nichts einlassen können, was nicht hieb- und stichfest begründbar ist und folglich ständig das Gefühl haben, etwas zu verpassen, kann ein gelegentlich im unteren Rücken einmassierter Tropfen Massageöl mit Vetiver nicht schaden.
Vetiver versöhnt mit der eigenen Leiblichkeit, mit der Tatsache von der Erde zu sein und eines Tages wieder zu ihr zurückkehren zu müssen und wähnt sich der Kopf noch so weit im Himmel.
Montag, 15. Dezember 2008
Vorurteile abbauen
In der Hautpflege empfiehlt sich Patchouli für alle, die seinen exotischen Duft mögen, als lindernde Zutat in Pflegeölen, Salben oder Bädern gegen stressbedingte Probleme. Auf der geistig-emotionalen Ebene vermag Patchouli sowohl zu erden als auch Mut zu Veränderung und Kreativität zu wecken. Es macht auf angenehme Weise träge und gemütlich, schwerfällig, friedfertig. Entschleunigung und trotzdem Anregung für die Phantasie. Für die kommenden Festtage wäre das doch eigentlich ein optimaler Begleiter!
Samstag, 13. Dezember 2008
Zur Besinnung kommen
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Rote Backen backen
Montag, 8. Dezember 2008
Nicht zum Hirsch werden!
In diesen Tagen bekommt man an allen Ecken und Enden so viele wundervolle Anregungen für hübsche Weihnachtsbasteleien. Ich könnte zig Projekte gleichzeitig anfangen! Außerdem muss man sich am Wochenende auch noch entscheiden, welchen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt man besuchen soll (gestern waren wir in Sommerhausen, ganz inspirierend dort!), welche Backrezepte ausprobieren, für wen zuerst stricken usw. Große Aufgabe für die Aromatherapie: Kreativität zentrieren, Energie erhalten und in Tatkraft umwandeln. Nur ja nicht noch zusätzlich Euphorie wecken, sonst artet es komplett aus, also meine Zitruslieblinge Limette und Grapefruit kommen heute nicht in Frage. Mit den großen Z-Ölen gelingt es mir, den Tatendrang produktiv zu bündeln, ohne das notwendige Tempo herauszunehmen:
- Zypresse, der große aromatherapeutische Zeigefinger für die Entscheidung für den richtigen Weg.
- Zedrat für die Konzentration aufs Wesentliche und Reduzierung der Schusseligkeit: Riecht wesentlich kraftvoller, runder und fruchtiger als die kleine Schwester Zitrone und steht zwecks Weihnachtsbäckerei sowieso parat.
- Zeder für das Durchhaltevermögen und das nötige Selbstbewusstsein, die eigene Arbeit wertzuschätzen. In dieser Mischung gefällt mir die Atlaszeder ganz gut, obwohl ich sonst eher zur Himalayazeder greife.
- Zimt(blatt) und Zingiber (Ingwer) für die Wärme und die saisonalen Assoziationen.
Sie duften zu einigermaßen gleichen Teilen, nur Zimt und Zeder etwas weniger, in der Duftlampe angenehm herbfruchtigholzig vor sich hin und erzeugen eine wunderbare Arbeitsatmosphäre. Und wie eigentlich bei allen Raumbeduftungen mit ätherischen Ölen: Krankheitserregern wird das Leben in der Raumluft auch noch erschwert.
Freitag, 5. Dezember 2008
Nase voll

1. Ansteckungsgefahr, wenn alles schnieft und keucht in der warmen Heizungsluft
2. Voll erwischt: der akute Infekt lähmt uns tagelang
3. Nach dem Infekt: geschwächtes Immunsystem, angegriffene Schleimhäute: Ein gefundenes Fressen für die nächsten Krankheitserreger…
• Raumluftdesinefektion mit Nadel- und Zitrusölen, Thymian, Gewürznelke…
• Hände waschen mit aromatherapeutischer Seife (ganz prima die flüssige Lemonseife von Farfalla!)
• Wenn ein Familienmitglied erkältet ist, bekommen alle Atembalsam unter die Nase
Übertriebene Desinfektionsmaßnahmen mit antibakteriellen Haushaltsreinigern schwächen das Immunsystem und machen außerdem Krankheitserreger allmählich resistent. Vor allem in Haushalten mit kleinen Kindern sollte auf synthetische Desinfektionsmittel verzichtet werden, da sie unter anderem das Allergierisiko erhöhen!
Ätherische Öle sind für den menschlichen Organismus wesentlich verträglicher und sorgen für ein gesundes Raumklima.
Immer erst lüften und dann beduften! Beduftung sollte nicht zu einer Geruchsbelästigung werden!
2. Den akuten Infekt bekämpfen
Anwendungen in der akuten Phase: sollten möglichst stündlich gemacht werden, zur Auswahl stehen verschiedene Maßnahmen, die je nach persönlichen Vorlieben zum Einsatz kommen können:
Raumspray, Raumbeduftung
Bäder (nicht bei Fieber!!)
Massagen vor allem lokal
Fußmassagen
Einreibungen
Inhalationen
Wickel
Rezepte zur Infektbekämpfung
Einfaches Raumspray:
ca. 10ml Alkohol, 10Tr Lemongrass, 10Tr. Weißtanne, 5 Tr. Thymian thymol, 5Tr. Zeder, mit Wasser oder Hydrolat auf 100 ml auffüllen, im Krankenzimmer regelmäßig versprühen.
Atembalsam Grundrezept:
Grundlage aus 1 Teil Kakaobutter, 1 Teil Sheabutter, 2 Teile Mandelöl, miteinander bei niedriger Temperatur schmelzen,
Ätherische Öle: Thymian linalool, Majoran, Ravensara (Ravintsara) zu gleichen Teilen mischen.
In die noch höchstens handwarme Salbengrundlage insgesamt 30 Tropfen der ätherischen Ölmischung auf 30ml einrühren, zum Schluss noch 1Tr. Angelikawurzel oder Melisse, dann erkalten lassen. Zum Einreiben auf der Brust, im Nacken, unter und in der Nase.
Je nach persönlichen Vorlieben eignen sich für den Atembalsam auch andere hautfreundliche ätherische Öle. Einen hervorragenden Lippenbalsam ergibt die Salbengrundlage mit 1 Tropfen Rosen- und 1Tropfen Geranienöl. Pflegt strapazierte Lippen zwischen akuten Herpesausbrüchen.
3. Stärkung des Immunsystems
In anstrengenden Lebensphasen und in der Rekonvaleszenz
Jeder Infekt belastet die Schleimhäute, ihre Regenerierung muss mit besonderer Sorgfalt betrieben werden: Manuka, Weihrauch, Palmarosa haben zellerneuernde Wirkung. Inhalationen mit diesen Ölen helfen den gestressten Schleimhäuten, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Auch ein Nasenöl kann gute Dienste leisten. Dafür auf 10ml fettes Öl (Mandelöl z.B.) je zwei Tropfen der o.g. ätherischen Öle geben.
Weißtanne, Zeder, Ravensara (Ravintsara ex cinnamomum camphora) sind bewährte Öle für geschwächte Körper und Nerven, haben unterschiedliche Wirkungen auf der psychischen Ebene, individuelle Vorlieben berücksichtigen.
Zitrusöle stimulieren das Immunsystem.
Wichtiges Öl für die Rekonvaleszenz auch bei Kindern: Thymian Typ Linalool, eignet sich besonders für die Anwendung in Mischungen zum Auftragen auf die Haut.
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Barbaratag
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Baustelle
So schön wie dieser himmlische Garten soll das alles mal werden hier, wenn ich mal groß bin und gadgets und eigene Vorlagen und Zeugs machen kann!