Eine Freude für Nase und Auge. Dafür hat der Liebling aus der Provence mal wieder eine schriftliche Huldigung verdient. Hat er mir doch in letzter Zeit einige gesellschaftliche Vergnügungen gerettet: Vorfreude auf ein festliches Ereignis an einem lauen, schwülen Juliabend, viele freudig erregte Menschen auf engem Raum, festliche Kleidung, parfümierte Dekolletées, gegelte Frisuren - alles könnte so schön sein. Doch leider steigert die feuchtwarme Atmosphäre nicht nur die Transpiration sondern wirkt auch noch wie ein olfaktorisches Vergrößerungsglas. Für geruchsempfindliche Menschen kann ein Konzert, ein Theaterbesuch zur Tortur werden. Abhilfe schafft mir ein Minilavendelkissen in der Handtasche: Wenn die Luft zu dick wird, kann ich es in meine Hand nehmen, es etwas knubbeln und schon entströmt ihm ein beruhigender Hauch Urlaub fürs Riechorgan. Die Invasion unerwünschter Duftmoleküle wird etwas gemildert, die Luft um mich fühlt sich sauberer an und ich kann mich den schönen Seiten des Sommerabends wieder zuwenden. Natürlich geht das auch mit einem Tröpfchen Lavendel auf dem Taschentuch oder in der hohlen Hand. Aber das haptische Erlebnis vom Lavendelkissen ist entschieden schöner und schafft zusätzlich ein Polster der Geborgenheit. Mag sein, dass das auch in anderen Situationen ungute Gefühle, die neurdings größere Menschenansammlungen auf einige Leute haben, besänftigen kann.
Mittwoch, 27. Juli 2016
Gesellschaftsfähig dank Lavendel
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Donnerstag, 21. Juli 2016
Gitarristische Soirée in der Nothelferkapelle Dischingen
am Sonntag
7.8. 2016
um 18.00 Uhr
Sonnige Saiten
Gitarrenklänge zur Sommerszeit von
Bach bis Zenamon.
„Es gibt nichts Schöneres als den
Klang einer Gitarre, es sei denn deren zwei.“
Frédéric Chopin wird
dieses Zitat zugeschrieben. Dem ist nichts hinzuzufügen – es sei denn eine dritte
Gitarre: Solistisch, als Duo und als
Trio beleuchten wir an diesem Sommerabend den Facettenreichtum der
Konzertgitarre.
Mittwoch, 13. Juli 2016
Nahtlos
"Was riecht denn hier so nach Unfall?"Die Duftassoziation sitzt bei meinen Kindern. Cistrose kommt bei uns eigentlich nur als aromatherapeutische Naht zum Einsatz. Da ist sie allerdings unersetzlich. Bei allen Wunden, die wir entsetzt anstarren und uns fragen, ob da nicht doch besser genäht werden sollte. Erstmal säubern, am besten mit Rosenwasser. Dann: Beherzt pures Cistrosenöl reinträufeln, evtl mit einem Klammerpflaster fixieren. Natürlich geht das nur mit reinem, qualitativ hochwertigem Cistrosenöl und das gehört in geschulte Hände, blablabla. Vergesst den Quatsch, Laienhände müssen viel häufiger Wunderstversorgung machen: Cistrosenöl gehört in jede Notfallapotheke und das Wissen um diese enorme Wirkung mit dazu. Die Qualität muss stimmen! Sichere Ölquellen weiß die qualifizierte Aromaberatung zu nennen. Und schon ein bisschen mitdenken bitte: Nicht jedes ätherische Öl ist so mächtig in der gewünschten Wirkung bei gleichzeitiger Harmlosigkeit in puncto unerwünschte Nebenwirkungen wie das von der Cistrose. Dafür gibt es inzwischen tatsächlich immer mehr gut geschulte Fachleute.
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