Zeit sich um die Kraftreserven zu kümmern. Säfte aus der Oberfläche zurückziehen und ab in die Speicher damit: So macht es die Natur und zeigt Farbe dabei. Was liegt näher, als saisonal inspiriert mit offenen Augen und Herzen Vorräte für kältere und grauere Zeiten anzulegen? Aromatherapeutisch sind jetzt die Wurzel-und Holzöle dran.Vor den Anfeindungen morgendlicher Nebelkühle schützt uns innerlich das Ingwerwasser zum Frühstück und körperlich die Ingwerdusche mit einem Tropfen purem ätherischem Ingweröl in der Hand in der dampfenden Duschkabine auf dem Körper verteilt- Kurt Schnaubelts bewährte Anwendungsform ist mit diesem Öl nicht nur ein Muntermacher sondern eine Stärkung des Immunsystems, das viele Stunden anhält. Vor seelischer Winderosion schützt mich bekanntlich Vetiverbeduftung, oft und mit Überschwang habe ich dieses Öl gelobt. Und äußerlich wenden wir kunstvoll geknüpfte, herbstlaubprächtige Schmuckstücke an, die Geschichten vom Sommer, dem Wandel und der Vergänglichkeit erzählen. Die gibt es zur Zeit in der Werkstatt für die Sinne zu bewundern und zu erwerben.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Back to the roots
Zeit sich um die Kraftreserven zu kümmern. Säfte aus der Oberfläche zurückziehen und ab in die Speicher damit: So macht es die Natur und zeigt Farbe dabei. Was liegt näher, als saisonal inspiriert mit offenen Augen und Herzen Vorräte für kältere und grauere Zeiten anzulegen? Aromatherapeutisch sind jetzt die Wurzel-und Holzöle dran.Vor den Anfeindungen morgendlicher Nebelkühle schützt uns innerlich das Ingwerwasser zum Frühstück und körperlich die Ingwerdusche mit einem Tropfen purem ätherischem Ingweröl in der Hand in der dampfenden Duschkabine auf dem Körper verteilt- Kurt Schnaubelts bewährte Anwendungsform ist mit diesem Öl nicht nur ein Muntermacher sondern eine Stärkung des Immunsystems, das viele Stunden anhält. Vor seelischer Winderosion schützt mich bekanntlich Vetiverbeduftung, oft und mit Überschwang habe ich dieses Öl gelobt. Und äußerlich wenden wir kunstvoll geknüpfte, herbstlaubprächtige Schmuckstücke an, die Geschichten vom Sommer, dem Wandel und der Vergänglichkeit erzählen. Die gibt es zur Zeit in der Werkstatt für die Sinne zu bewundern und zu erwerben.
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Freitag, 12. Oktober 2012
Windige Typen
| So viel Vergnügen macht der Herbstwind nicht jedem... |
Es zieht! Die ersten wirklich kalten und windigen Tage liegen hinter uns. Zugluftempfindlichkeit macht sich breit und ist immer ein Zeichen für ein angreifbares Immunsystem. Wer sich ständig dabei ertappt mit hochgezogenen Schultern fröstelnd nach der Quelle des kalten Luftstroms umzublicken, sollte das als ernstzunehmendes Alarmsignal seines Organismus werten. Warm halten, warm essen! Für die ayurvedisch Bewanderten ein klarer Fall von Vata-Erhöhung. Am besten abends und morgens nichts Kaltes zu sich nehmen. Das Frühstück kann doch auch mal ein warmes Apfelmus mit Gewürznelke, Sternanis (super Infektabwehr, weil Viren und Bakterien es dann schwer haben!) und Zimt (warm warm und nochmals warm) sein. Nicht gleich die Nase hochziehen, sondern ausprobieren! Es liegen noch so viele Äpfel unter Bäumen, die sammeln wir nachmittags schön beim Gassigehen auf und bringen dabei den Organismus in Schwung, statt stundenlang vor Facebook zu hocken und mit anderen um die Wette zu bibbern. Wer keinen Apfelbaum in der Nähe weiß, hat noch keine Ausrede: Die wundervolle Idee von www.mundraub.org ermöglicht allen das Auffinden und legale Nutzen von Obstbäumen, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Und dann wird geschnibbelt, das geht ratzfatz, der ein oder andere Apfelschnitz verschwindet roh im Mäulchen von rotbackigen Lenkdrachenpiloten and keeps the doctor away. Dann köcheln die Apfelstückchen mit etwas Wasser und den Gewürzen ein bisschen vor sich hin, bis es richtig musig ist und gut riecht. Alles Blödsinn und pseudoidyllischer Mamikitsch? Keiner kann mir erzählen, dass eine Supermarkttour mit Kind und Kegel weniger stressig und deshalb leichter zu bewältigen oder gar für alle Beteiligten mit genauso viel Erfolgserlebnis verbunden ist! Es kommt auf die Prioritäten an. Carpe diem.
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Dienstag, 2. Oktober 2012
Gute Tröpfchen
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Montag, 1. Oktober 2012
Erntedank
Teil des Erntedankaltars in der Maria Kilian Kirche Mühlhausen
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Goldener Oktober - die Floskel muss ich loswerden - segnet uns mit Farbenpracht und Fruchtfülle. Zeit für Familien- und Jahrgangstreffen, Besinnung auf die eigene Herkunft, während die Natur die Säfte in den Wurzeln konzentriert. Begegnungen in buntem Übermaß und mit der eigenen Vergänglichkeit versorgen die Seele mit der richtigen Mischung aus bitter und süß. Damit wir auch für die bereits angebrochene Infektsaison vorbereitet sind, greifen wir in der Aromatherapie zu stabilisierenden Wurzelölen und runden deren Herbheit mit der fruchtigen Süße von Zitrusfruchtaromen und der Lieblichkeit von kostbaren Blütenölen ab. Meine Favoriten dieser Tage sind Angelikawurzelöl, Vetiver, Grapefruit und die destillierte Damaszenerrose. Am besten in einen Balsam eingearbeitet und auf den Solarplexus gestreichelt oder aufs Kreuzbein. Ganz schön wertvoll, passend zum goldenen Oktober eben. Das Immunsystem der ganzen Familie wird es danken - Gesundheit ist schließlich nicht in Gold oder sonstwelchen materiellen Werten aufzurechnen.
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