Und nun Themawechsel! Fortsetzung der einheimischen Beikräuterbotanik: Das ist der kriechende Günsel, ajuga reptans, wird gerne mit der Gundelrebe verwechselt, hat auch schöne blaue Lippenblüten aber keine gerüschten Blätter. Ätherisches Öl dürfte er kaum enthalten, jedenfalls riecht er nur grasig, wenn man ihn ein wenig reibt. Mir fällt spontan keine Heilaussage ein, außer dass der lustige Name das Herz und das wunderbare Blau das Auge erfreuen. Bin gespannt, ob es jemanden unter meinen werten LeserInnen gibt, der oder die Günselkaffee oder Ajugapudding kochen... Ich lerne gerne dazu!
Mittwoch, 22. April 2009
Corpus delicti
Sind wir auf dem Weg zur Gesundheitsdiktatur? In der Presse wird der neue Roman "Corpus delicti" von Juli Zeh als neue George Orwell Prophezeiung gehandelt. In Bayern 2 Zündfunk http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-zuendfunk-generator.shtml kam die Autorin zu Wort. Interessante Denkanstöße: Ersetzt der Körperkult in der säkularisierten Welt die Religion? Verwandelt sich unser ursprünglich auf Solidarität basierendes Gesundheitssystem in sein Gegenteil? Wird Gesundheit zur Pflicht, um Kosten zu vermeiden? Wie weit wird die Überwachung unserer individuellen Anstrengungen zur Gesundherhaltung in den nächsten Jahrzehnten voranschreiten? Sind die Bonuspunkte, welche einzelne Krankenkassen ihren Versicherten für dieTeilnahme an Fitnesskursen anrechnen, schon der erste Schritt zur totalen Kontrolle? Für meine tägliche Gartenarbeit bekomme ich jedenfalls keine Bonuspunkte von der Kasse. Dabei ist Gartenarbeit nachweislich der Gesundheit sehr zuträglich. Bonus hin oder her: Mir gehts gut im Garten und ich hoffe, dass ich auch in zehn Jahren noch genug Zeit dafür haben werde und wir nicht alle irgendwelche Pflichtsunden in Fitnessclubs absitzen müssen!
Und nun Themawechsel! Fortsetzung der einheimischen Beikräuterbotanik: Das ist der kriechende Günsel, ajuga reptans, wird gerne mit der Gundelrebe verwechselt, hat auch schöne blaue Lippenblüten aber keine gerüschten Blätter. Ätherisches Öl dürfte er kaum enthalten, jedenfalls riecht er nur grasig, wenn man ihn ein wenig reibt. Mir fällt spontan keine Heilaussage ein, außer dass der lustige Name das Herz und das wunderbare Blau das Auge erfreuen. Bin gespannt, ob es jemanden unter meinen werten LeserInnen gibt, der oder die Günselkaffee oder Ajugapudding kochen... Ich lerne gerne dazu!
Und nun Themawechsel! Fortsetzung der einheimischen Beikräuterbotanik: Das ist der kriechende Günsel, ajuga reptans, wird gerne mit der Gundelrebe verwechselt, hat auch schöne blaue Lippenblüten aber keine gerüschten Blätter. Ätherisches Öl dürfte er kaum enthalten, jedenfalls riecht er nur grasig, wenn man ihn ein wenig reibt. Mir fällt spontan keine Heilaussage ein, außer dass der lustige Name das Herz und das wunderbare Blau das Auge erfreuen. Bin gespannt, ob es jemanden unter meinen werten LeserInnen gibt, der oder die Günselkaffee oder Ajugapudding kochen... Ich lerne gerne dazu!
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oh, da muss ich mal in unser naturschutzgebiet, circa 8 km von uns entfernt, wenn er schon blühen sollte, sind dort die wege blau gerahmt, eine pracht! laut einem meiner kräuterbüchleins kann man die jungen sprosse im salat essen und er soll den schmerz von quetschungen und kleinen wunden lindern. gleichzeitig heißt es, er sei ein schwaches rauschmittel (ravensburger naturführer). ich verwende ihn einfach nur für die vase und nehme mir jedes jahr aufs neue vor, ihn hier rund ums bürohüttchen anzusiedeln und vergesse es immer wieder (vielleicht sollte ich erstmal ginkgo-tee gegen die vergesslichkeit trinken...) gaggel-günsel-gunder-grüße eliane
AntwortenLöschenGünselkaffee ?? Davon hab ich noch nie was gehört. Ich nehme den Günsel immer als Dekoration. Aber man lernt auch nie aus, wie ich hier lese. Sagst Du uns jetzt noch wie man den Günselkaffee macht ??
AntwortenLöschenAlles Liebe
Cheyenne
Günselkaffe war nur eine scherzhafte Annahme meiernseits, da die Un- äh Beikrautküche mit zunehmender Popularität vor nahezu nichts mehr zurückschreckt. Da aber nicht alle Rezepte komplett unbrauchbaur sind, wollte ich mal die Kreativität hier ein wenig ankurbeln. Eine Leserin hat mir schon mündlich von Gundelrebenpudding berichtet, leider ohne Rezept. Eins zu null für Gundel oder aber Glück für den Günsel: Bleibt ihm die Aufnahme in den Speiseplan vorerst erspart!
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