Dienstag, 17. Februar 2009

Kon ZEN tration


Am Ende eines langen Winters gehen uns allen allmählich die Kraftreserven aus. Infekte, Licht- und Bewegungsmangel, Trägheit vor der Glotze: Geistige Tätigkeit führt in diesem Zustand zu sofortigen Kopfschmerzattacken, für einen strammen Marsch an der frischen Luft fehlt aber die Kraft, die Zeit sowieso und die Motivation angesichts der Schneematschmengen, die einen von unten und oben erdrücken, sobald man die Nase zur Türe rausstreckt. Zeit für eine kleine Duftmeditation: sich sammeln, andere Sinnesreize reduzieren, durchatmen, Bilder mit dem Duft aus der Duftlampe aufsteigen lassen und anschließend mit niedriger Schlagzahl auf das Wesentliche konzentriert weiterarbeiten. Als Unterstützung hier eine Anregung zur Befüllung der Duftlampe:


"Den Winter austreiben"

Bergamotte, Zypresse, Zirbelkiefer (das Foto zeigt allerdings eine pinus sylvestris), Pfeffer je zwei Tropfen

Johanniskraut ätherisch und Angelikawurzel je einen Tropfen.


Wer mit der allemannischen Fasnet etwas anfangen kann, mag sich vielleicht zu dem Duft die entsprechenden Holzmasken vorstellen und sie vor seinem geistigen Auge den Winter austreiben lassen...

2 Kommentare:

  1. Ich hab da noch ein weiteres "Gegenmittel" - schaff Dir einen Hund an ;)))))

    Dann musst Du raus und kannst trotz Schneematsch und eisiger Kälte eine wundervoll klare Luft atmen, Dich am Gezwitscher der Vögel freuen, ebenso wie an den ersten klitzkleinen Knospen an den Sträuchern und Bäumen. Wenn dann noch die Sonne auf der gefrorenen Natur glitzert, brauchst ausnahmsweise mal keine ätherischen Öle....

    AntwortenLöschen
  2. zum Glück bin ich zurück auf der Insel, es frühlingt zwar langsamer als sonst doch weitaus mehr als auf dem Kontinent! ach ja, danke, Cercis (Cercidiphyllum habe ich hier im Garten, der Lebkuchenbaum).

    AntwortenLöschen